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DER SPIEGEL 34/1990

"Kriegskurs"

Titel

    * Golfkrise - "Ein Alptraum ohne Ende": Zwei Wochen nach dem irakischen Überfall auf Kuweit liegt US-Präsident George Bush klar auf Konfliktkurs. Amerikas gigantischer militärischer Aufmarsch soll den Despoten Saddam Hussein zur Räson bringen - doch wie, scheint auch der Präsident nicht zu wissen. Vorige Woche befahl er die Seeblockade gegen den Irak. (S. 111)
    * Der Hitler von Bagdad (S. 113)
    * "Notrufzentrale für die Welt" (S. 119)
    * Golfkrise - "Wir müssen erwachsen werden" (S. 121)
    * Golfkrise - Der Löwe brüllt wieder (S. 122)
Deutschland

    * KSZE - Bonner Plan abgelehnt (S. 14)
    * Amtliche Irreführung (S. 14)
    * Irak - Irak: NVA übte Gaskrieg (S. 14)
    * Karriere für Alt-Kader (S. 14)
    * ARD kürzt "Tagesschau" (S. 15)
    * "Notanschluß unvermeidlich": Nachdem Ministerpräsident de Maiziere vier Minister - darunter SPD-Finanzminister Romberg - entließ, erwägen die koalitionsmüden DDR-Sozialdemokraten, dem Einigungsvertrag die nötige Zustimmung zu verweigern. Die Folge wäre ein schneller Anschluß auf Basis eines Überleitungsgesetzes - was Bonn schon lange will. (S. 16)
    * "Brauchen 2404 Millionen" (S. 18)
    * Alle Staatsgewalt geht dem Volk aus (S. 19)
    * Beamte - Nicht mehr marktgerecht: Wohin mit zweieinhalb Millionen DDR-Staatsdienern? In die Arbeitslosigkeit - oder ins Beamtentum? (S. 20)
    * NRW - Letztes Paradies: Nordrhein-Westfalens SPD-Regierung will das Asylrecht verschärfen - ganz im Sinne des Kanzlerkandidaten Oskar Lafontaine. (S. 21)
    * DDR - Lex specialis: Schwierige Verhandlungen mit den Sowjets um den Abzug ihrer Truppen aus der DDR: Was geschieht mit den Kasernen, was mit Deserteuren? (S. 23)
    * CSU - Schwerer Fehler: Premier Streibl will CSU-Chef Waigel zermürben. Der Parteivorsitz soll wieder nach Bayern. (S. 25)
    * Kabinett - Grenzen zementieren: Die fünf ostdeutschen Länder sollen im gesamtdeutschen Kabinett einen eigenen Interessenvertreter bekommen. (S. 27)
    * Die Inszenierung Politik (S. 28)
    * "Die reichste Partei Europas": Ein Vermögen von mehr als drei Milliarden Mark nennt die SED-Nachfolgeorganisation PDS ihr eigen - eine mit Sicherheit gigantische Untertreibung. Immobilien wurden nach altem DDR-Recht bewertet, ehemalige Parteifirmen, Schulen, Heime oder Luxushotels über "private" GmbHs altgedienten Funktionären übertragen. (S. 32)
    * "Alles wurde mit Zahlen codiert" (S. 34)
    * Thüringen - Totenstille im Forst: DDR-Bürgerrechtler suchen nach Ursachen für rätselhafte Vergiftungssymptome bei thüringischen Dorfbewohnern: Kampfgas oder Massenpsychose? (S. 39)
    * Umwelt - Manschen und panschen: Die Stuttgarter Landesregierung paktiert mit einem zweifelhaften Giftmüll-Händler. (S. 41)
    * Greifswald - Wieder Blindflug: DDR-Umweltminister Steinberg will Milliarden in veraltete Atomkraftwerke investieren. Neue Schlampereien wurden aus Greifswald berichtet. (S. 43)
    * DDR - Immer nur Komsomol: Tausende von Russischlehrern in der DDR bangen um ihre berufliche Existenz - die Schüler wollen jetzt lieber Englisch lernen. (S. 45)
    * Kriminalität - Deppen in der Buchhaltung: Mit immer neuen Tricks treiben Tarnfirmen Geld für fingierte Rechnungen ein. Die Kripo spricht von einer "gigantischen Betrugsserie". (S. 48)
    * Berlin - Zucker von Thälmann: Der Berliner Senat will ein Relikt des Kalten Krieges beseitigen - die eiserne Blockade-Reserve. (S. 50)
    * Medien - Heimspiel im Osten: Die DDR-Nachrichtenagentur ADN, bis zur Wende Hilfsorgan der Einheitssozialisten, will mit der übermächtigen dpa konkurrieren. (S. 51)
    * "Ich bitte um Vergebung" (S. 52)
    * RAF - Die mit den Hüten: Die inhaftierten RAF-Aussteiger aus der DDR belasten sich gegenseitig, die Ermittler erfahren "immer mehr". (S. 62)
    * "Wir finden dich überall": Von Mordplänen der Staatssicherheit war die frühere DDR-Staats- und Parteispitze informiert. Der einst allmächtige Geheimdienst unter Minister Erich Mielke traktierte vor allem Überläufer aus SED, Volksarmee und Stasi mit Attentatsdrohungen. Einige seien, berichten ostdeutsche Ex-Agenten, in die Tat umgesetzt worden. (S. 64)
    * Volkskammer - Olle Pappe: DDR-Parlamentarier fahren schicke Westautos - geliehen oder günstig gekauft. (S. 68)
    * Stasi - Alles Gix-Gax: Systematisch preßten Stasi-Stellen ausreisewilligen DDR-Bürgern ihre Häuser ab. Wer willig war, durfte eher raus. (S. 69)

Wirtschaft

    * DDR - "Die warten auf Konkurse": Die Ost-Berliner Treuhandanstalt, mit der Privatisierung und Modernisierung der maroden DDR-Wirtschaft beauftragt, wirkte monatelang fast wie gelähmt. Jetzt versucht der neue Chef Reiner Gohlke, die träge Behörde zu einer schlagkräftigen Konzernzentrale umzukrempeln. Gohlke verbreitet Optimismus - doch reicht das? (S. 70)
    * Waffenexport - Eindeutiger Schluß: Gutachten belegen: Deutsche Fabriken im Irak sind nur für die Giftgasproduktion geeignet. Mehrere Manager wurden verhaftet. (S. 73)
    * Schlechte Aussichten für Dollar und US-Konjunktur (S. 74)
    * DDR-Telefonnetz - Nach drüben nur mit Autotelefon (S. 74)
    * Aufsichtsamt denkt um (S. 74)
    * DDR - Etatlücken in Milliardenhöhe (S. 74)
    * DDR - Einfach geschafft: Ganz groß wollte Mercedes-Benz in die ostdeutsche Lkw-Industrie einsteigen. Übrig geblieben ist ein bescheidenes Alibi-Projekt. (S. 75)
    * Computer - Schnelles Baby: Während die Computerbranche stagniert, hat ein junges US-Unternehmen mit Massenspeichern für tragbare PCs beispiellosen Erfolg. (S. 81)
    * "Keiner zwingt zum Autokauf" (S. 85)
    * Hörgeräte-Akustiker - Behäbig und teuer: Die Hörgeräte-Akustiker bekommen Konkurrenz. Ein Hamburger Unternehmer will die überhöhten Preise brechen. (S. 94)
    * Mit Perestroika am Abgrund (S. 98)

Kommentar Wirtschaft

    * Wirtschafs-Kommentar - Ausverkauf, was sonst (S. 72)

Ausland

    * "Kampagne gegen Irak" (S. 114)
    * Sowjetunion - Beherrsche den Osten: Hunderte sowjetische Städte wollen ihre kommunistischen Namen loswerden. (S. 123)
    * USA - "Sie hinterlassen kahles Land" (S. 128)
    * Mittelmeer - Suche nach Quellen: Extreme Trockenheit an der Nordküste des Mittelmeers - eine Katastrophe droht. (S. 134)
    * Polen - Schwelle zur Hölle: Solidarnosc zerfällt in zwei Parteien - die eine stellt den Premier, die andere will ihn stürzen. (S. 136)

Kultur

    * Schattengleich im Swimmingpool: Mit Spezialbrille, sensorbestücktem Overall und glasfaserverkabelten Handschuhen - wie zu einem Mondspaziergang rüstet sich der "Cybernaut" zum Ausflug in eine künstliche Wirklichkeit. US-Wissenschaftler entwickeln Computer-Systeme, für die der Benutzer keinen Monitor und keine Tastatur braucht: Er ist mittendrin. (S. 138)
    * Schnorrer - Besten Dank vom Hündchen: Genies der Schreibkunst waren sie alle, auch im Abfassen von Bettel- und Brandbriefen - eine Anthologie zeigt die Schriftsteller als Pumpgenies. (S. 143)
    * Freitag, der Dreizehnte (S. 144)
    * Eine fremde, seltsame Welt: Kritiker verließen zwar unter Protest die Vorführung, doch der Skandalfilm "Wild at Heart" errang bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme. Der amerikanische Regisseur David Lynch ("Eraserhead", "Blue Velvet") steigt damit endgültig vom Kultfilmer zum gesuchten Starregisseur auf. (S. 158)
    * Dampfplauderei aus der Sauna (S. 160)
    * Die Hitliste für den Nobelpreis (S. 160)
    * Lenny als Schwergewicht (S. 160)
    * Stärkste Stimme - Krieg der Sängerinnen (S. 160)
    * Schwüle Tage in Clichy (S. 160)
    * Das schöne Gefühl (S. 162)
    * Bestseller (S. 163)
    * Bestseller (S. 163)
    * Weltausstellung - Aha, die Deutschen: Krach um den deutschen Expo-Pavillon für 1992: Bonn tauscht ein preisgekröntes Modell gegen einen Ladenhüter. (S. 164)
    * Plagiat - Blues vom Sängerknaben: Ist der Hit des Gitarristen Gary Moore ein Plagiat? Der Komponist Roland Kovac behauptet, der Song "Still Got The Blues" stamme weitgehend von ihm. (S. 166)
    * Werbung - Tabak ohne Tamilen: Ein Tabu in der Werbung fällt: Mit Hilfe von Schwarzen wollen Zigarettenhersteller und Modehäuser Weltläufigkeit vermitteln. (S. 167)
    * Blitzwarnung - Einschlag am Tellerrand: Ein elektronisches Warnsystem gegen Blitzeinschläge soll die Überlandleitungen bundesdeutscher Strom-Unternehmen schützen. (S. 168)
 

Heft. Verlag: spiegel-verlag.

gutes Exemplar, nur kleine Lesespuren

noch mehr vom Autor? Bitte schön ...

DER SPIEGEL 34/1990