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Bruyn, Günter de

Preisverleihung : Roman

  • Ausgabe: 1. Auflage
  • Umfang/Format: 253 Seiten ; 18 cm
  • Anmerkungen: Lizenz d. Mitteldt. Verlag, Halle, Leipzig
  • Erscheinungsjahr: 1982
  • Gesamttitel: bb ; 488
  • Einbandart und Originalverkaufspreis: kartoniert : M 2.95
  • Sachgebiet: Belletristik

Günter de Bruyns Ironie ist unverwechselbar. Sie kann liebenswürdig sein, voller Humor, polemisch oder satirisch; zynisch gibt sie sich nicht. Sie spottet über Schwächen und Fehler, aber sie nimmt ernst, was menschlich ist. Absolute Urteile — dies sei gut, jenes schlecht — schließt sie aus. Sie schafft Abstand, damit man genauer sieht, was man zu kennen glaubt.
Am Tag der Preisverleihung denkt der Literaturwissenschaftler Teo Overbeck immer wieder einen Satz: Den Auftrag hätte ich nicht annehmen dürfen. Er wird dennoch die Lobrede auf ein Buch halten, an dessen Mängeln auch er seinen Anteil hat: aus jener Zeit, als er mit dem Autor befreundet war, als beide darum stritten, was „Wahrheit" sei. Auch für Frau und Tochter fällt dieser Tag aus dem Rahmen gewohnter Sicherheit. über allen schwebt die
Drohung, daß alte Lügen sich enthüllen.    •
An einem Tag im Januar, auf einem einsamen märkischen Waldweg, begegnen sich zwei Kenner und Verehrer des vergessenen Dichters Max von Schwedenow: Professor und berühmt der eine, Dorfschullehrer der andere, SchwedenowForscher aus Leidenschaft. Gemeinsame Projekte werden entworfen, eine Freundschaft beginnt. Sie endet jäh, als der eifrige Lehrer eine Entdeckung macht. Ein Datum könnte den Mythos zerstören, den der Professor um den „märkischen Jakobiner" errichtet hat. Doch es fehlt der Beweis. Hat der Lehrer die Wahrheit in der Hand, wenn er jenen obskuren Ziegelstein findet?
 

broschiert,. Verlag: Berlin ; Weimar : Aufbau-Verlag.

gutes Exemplar, altersgemäß gebräunt, Gesamtzustand gut

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Bruyn, Günter de